Und ein weiteres Medium…

Im Oktober diesen Jahres wurde von der amerikanische Gewerbeaufsicht Federal Trade Commission (FTC) der Beschluss gefasst, die Blogosphäre als Medium, wie Presse und Rundfunk zu behandeln. Damit sollen auch für Blogs Richtlinien eingeführt werden, die der Offenlegung der Handlungsweisen dienen. Zudem soll eine schärfere Beobachtung gewerblicher Blogs erfolgen, um bei Missachtung der Richtlinie mit Geldstrafen bis zu 11.000 Dollar zu ahnden.

Die FTC legt dabei besonderen Wert auf „Word of Mouth“ Marketing und verdecktes Sponsoring. Das mit 1. Dezember in Kraft tretende Gesetz fordert also die Offenlegung jeglicher verkaufsfördernder Maßnahmen im Web 2.0. Soziale Netzwerke sind davon nicht ausgenommen.

Was diese Regelung bewirkt, wird sich zeigen. Einerseits dient es dem Konsumentenschutz. Werbung im Web 2.0 ist bereits beinahe ein alter Hut, Artikel werden besprochen, Firmen bewertet und Neuigkeiten ausgetauscht. Wer hinter den Comments steht, bleibt meist offen. Die Richtlinie soll dazu führen, gewerbliche Anbieter oder jene, die für einen Kommentar Geldleistungen beziehen offen zu legen. Der Narrenfreiheit im Netz werden also klar Schranken auferlegt.

Jedoch führt dies auch dazu, dass den Usern Schranken auferlegt werden. Die Community an sich wird gespalten und es wird eine Art Zensur vorgeworfen. Jeff Jarvis tritt gegen die Einführung des Gesetzes auf. Seiner Meinung nach, können Blogs und soziale Netzwerke nicht mit traditionellen Medien gleichgesetzt werden, da es ein Raum ist, indem Menschen sich ausdrücken können, wobei jeder Beteiligte das gleiche Recht hat, seine Meinung einzubringen. Durch die Regelung sei dies nicht mehr möglich, das Web 2.0 in seiner ursprünglichen Funktion also beeinträchtigt.

Es erfolgt also ein Trend weg von der Definition des Webs als interaktiven Kommunikationsraum, hin zum Web der Anbieter und Konsumenten.

Twitter: Gefahr oder Chance?

Obwohl picasa und das Gesichtserkennungsfeature via Google einladen würden, so widme ich meinen zweiten Post doch Stephen Fry. Er ist mitunter der Hauptgrund eines lauten Aufschreis unter den Zwitscherern Englands, denn: er will aufhören. Zentrale Problematik dabei ist laut guardian.co.uk: „As a user who criticised Stephen Fry discovered, Twitter can now turn anyone into a news story.“ Dabei stellt das Medium offen die Frage, ob es nicht an der Zeit sei, dem Vogelwalde den Rücken zuzuwenden.

Ausgangspunkt der „Affäre“ war ein User, der dem Schauspieler vorwarf „boring“ zu sein. Dass die Ankündigung, dass twittern aufzugeben, derartige Wellen schlagen würde, damit rechnete wohl keiner der Beteiligten. Das mediale Interesse an Twitter und Englands Schäfchen (bzw. Vögelchen) war dann jedoch gewaltig. Die Frage, die bleibt, ist „Bleibe ich?“.

Vor allem die erste Reaktion Fry’s auf den Vorwurf langweilig zu sein sorgte für Verwunderung: Er kritisierte die Aggression und Unfreundlichkeit im Mikro-Blogging-System. Hintergrund kann sein, dass der Offender wohl vom Following gebannt wurde und trotzig reagierte, oder aber auch – und das erscheint wahrscheinlicher -, dass Stephen Fry auf Grund seiner zunehmenden Kritik wohl des Öfteren ins Kreuzfeuer kommen mag.

Aber nicht nur Stephen Fry löste öffentliche Kritik am Twitter-System aus. Weiteres Beispiel: Scott Pack nützte seine hochkarätige Freundesliste zum Ankurbeln des Verkaufs eines Buches. Sehr erfolgreich, wie man gegenwärtig behaupten kann. Bei amazon schaffte er damit den Sprung von Verkaufsrang 20.000 auf 14 – bereits vor Veröffentlichung des Buches.

Noch schlimmer erging es Jan Moir, die einen Artikel über den Tod des Boyzone-Sängers Stephen Gately verfasste: Der war derart kontrovers, dass die Twitter-Society ausgehend von Scott Pack Jan Moir via Hashtagging getrendet haben. Nun tritt vor allem eine Frage in den Vordergrund: Ist Twitter die große Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie oder ist es die große Chance? Eine Frage, die wohl unbeantwortet bleiben wird, denn Twitter bietet ein Service, dass erst durch die Nutzung und die missbräuchliche Utilisierung definiert werden kann.

Um den Kreis zu schließen: Mittendrin in der Jan-Moir-Affäre war Stephen Fry. Wer ist denn da aggressiv?

unsere uni: Exempel der kosmopolitischen Integration von Themen

Die Uni ist ausgebrannt. Nachdem wenig Image-fördernde Bilder von bekifften und alkoholisierten Studenten in den Zeitungen- nennen wir es die Krone-Allmacht, die zu dieser Aussage führt – haben sich die „Organisatoren“ dazu durchgerungen, ihr Uni-Besetzung vielleicht doch umzubenennen. Das einzig bemerkenswerte und wissenschaftlich nicht ganz irrelevante Faktum aber bleibt: Wie Web 2.0 die Studenten mobilisierte.

Die Mobilisierung

Es ist an sich schon ein Skandal, Gebäude oder Hörsäle zu besetzen. Damit erreicht die Bewegung allerdings einen Platz in den Medien im ganzen Land. Die Mobilisierung selbst kommt mit den Möglichkeiten des Web 2.0 in die Gänge: Facebook, Twitter, Blogs, Online-Zeitungen, Flickr usw. Schier endlos erstreckt sich die Zahl der Plattformen. Als Student wird man/werde ich da weitest gehend zu gespamt. Mittlerweile haben die Okkupanten einen terriblen Sättigungsgrad in Medien aller Art erreicht. Doch alles in allem: die externe Kommunikation hängt im Verhältnis zur internen nach.

Der Kampf im Web (2.0)

Die Meinungen die über Web 2.0 verbreitet werden, muten manipulierend an. Sei es zurpolitik.com oder andreaslindinger.at (Schleichwerbung für Freunde), Gegenmeinungen sind rar. Lediglich auf Facebook finden sich Gruppen, die einen kleinen Widerstand erzeugen wollen. Sogar prominente Gastredner konnten für die gemeinsame Sache gewonnen werden. Es gilt die Forderungen durchzusetzen; Web 2.0 kommt gerade recht bzw. ist das richtige Mittel für den Zweck.

Das Verhältnis der Pros und Contras an Fans und Mitgliedern auf Facebook liegt zum jetzigen Zeitpunkt (28. Oktober, 10:10 Uhr) bei ungefähr 2:1 (ca. 15.000 gegen ca. 7.100) an der Uni Wien.

Der große Marsch

Heute kommt der Große Marsch (ich nehme den Ausdruck auf Grund der vermittelten Imposanz, die er haben soll) von der Uni ins Bildungsministerium. Dort will man seine Ideen (von denen – wie gesagt – ein Drittel an Facebook-Usern wenig überzeugt ist) präsentieren – basisdemokratisch ausgefertigte Vorschläge, wie permanent verlautet wird.

„MORGEN“
Boulevardesker Titel für eine „Besetzungszeitung“. Die U-Bahn-Zeitung in Wien, deren Qualität in wissenschaftlichen Kreisen angezweifelt wird, dient also als Wegbereiter für das visionäre Gegenstück der Studenten. Ein Wort, das schon in seiner Bedeutung vage ist, weil morgen nun mal auch irgendwann sein kann, steht für die Studentenokkupationsbewegung ein. Immerhin wieder ein kleiner Schritt. Wichtiger wäre auf jeden Fall, den acht Millionen Österreichern und dem mittlerweile auch interessierten Ausland klar zu machen, WARUM das Ganze veranstaltet wird. Das WAS ist nämlich allen klar. Das soll nun auch der Sinn des Artikels sein.

Conclusio
Aber Leute, darf ich dann bitte doch auch eine Ausbildung haben?!

Was bloggst du denn so blöd?

Die Debatte, guter Blog – böser Blog, ist ja mittlerweile eine recht abgegriffene Sache. Zerstören sie nun den professionellen Journalismus, sind sie verantwortlich für das Zeitungssterben? Die Meinungen teilen sich.

Was mich an der ganzen Sache noch interessiert ist, ob die Blog Manie ein Trend ist wie Tamagotchi und Co., sich vielleicht noch ein paar Jährchen hält und dann langsam in sich zusammensinkt oder ob das Bloggen ein konstanter Bestandteil der zwischenmenschlichen Kommunikation bleibt. Ganz ehrlich, wie viele Personen haben denn etwas zu sagen, dass tatsächlich jemanden interessiert? Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, Blogs können sehr wohl eine Bereicherung in jeglicher Hinsicht darstellen. Mein Wissen darüber ist viel zu begrenzt, um die Tragweite dieser Form von Wissensvermittlung fassen zu können.

Es ist trotzdem amüsant zu verfolgen, wie viele Leute sich berufen fühlen ihren Tagesablauf der ganzen Welt mitzuteilen. Das Phänomen beschränkt sich natürlich nicht nur auf Blogs. Auch Twitter führt dazu, dass großteils komprimierte Nachrichten versendet werden, die man teilweise auch für sich behalten könnte. Ganz zu schweigen von den Statusmeldungen auf Facebook, die mir immer wieder die persönlichsten Problemchen meiner Facebook-„Freunde“ offenbaren, die nun so spannend auch wieder nicht sind.

Nun, anscheinend haben unermesslich viele Leute das Bedürfnis, sich auf diesem Wege auszudrücken. Es sei. Jedoch vorstellbar ist es schon, dass man der ganzen Sache irgendwann überdrüssig wird. Man stelle sich vor, der Zweck von Blogs wäre alleine jener, Wissenswertes zu vermitteln. Der Gedanke gefällt mir ganz gut und ein Trend in die richtige Richtung scheint sich auch abzuzeichnen.

Beziehungskrise

Ich hab eine Beziehungskrise.

Müsste ich mein Blog visualisieren, dann käme so eine Art Gollum heraus. Ein tageslichtscheues, besitzergreifendes Wesen, das in der Ecke hockt und mich beobachtet. Bereits diese Beobachtung hat Aufforderungscharakter. Mein Blog sieht, dass ich mir jetzt gemütlich ein Käsebrot hole. Es blickt vorwurfsvoll. Schreiben hättest du sollen, sagt es. Wozu hast du mich überhaupt, suggestivfragt es.

Verteidigen ist zwecklos.

Hat ja recht, mein Blog. Ich schreibe nie.

Aber ich seh auch nicht ein, wieso ich mich deshalb plötzlich in diesem Hamsterrad aus schlechtem Gewissen, Rechtfertigungen und Account-Löschimpulsen wiederfinde.

Ich habe, das muss ganz klar gesagt werden, mein Blog nicht gegründet, um zu bloggen. Ich weiß sehr wohl, wie blöd das jetzt klingt, aber so war’s nun einmal.

Hätte ich das wollen, eine digitale Visitkarte, einen Nicole Show Case – dann hätte ich es z.B. selbst gehostet. Hübscher Domain Name. Noch hübscheres CSS.

Aber darum ging’s ja nie. Mir war nur einfach Twitter zu eng geworden. Ich wollte manchmal, nicht oft, aber doch, dem 140-Zeichen-Korsett entfliehen und 142 schreiben dürfen.

Das klappt bloß leider nicht. Ein Blog ist groß und mächtig. Auch wenn’s so klein und irrelevant daherkommt wie das Meinige. Es hat unstillbaren Contenthunger. Und den will und kann ich eigentlich gar nicht befriedigen.

Schreibe ich tatsächlich nur 142 Zeichen schaut das einfach, pardon, scheiße aus als Blogpost. Ich mein, wir sind ja hier nicht auf Tumblr.

Manchmal bin ich darob wirklich ein wenig ratlos. Nichts ist so schlimm wie Online-Leichen, heißt es immer. Besser kein Blog als ein Unbetreutes. Rufschädigend etc. pipapo.

Und mein Blog ist ganz dieser Meinung. „Mein Schatz, mein Schatz“, lüstert es aus seiner gebookmarkten Ecke.

Außerdem eifersüchtelt es: Ich weiß eh, dass dir das schicke, junge Posterous lieber ist. Oder diese Suppenschlampe. Mit der hast du keine Arbeit. Deshalb hängst du dort öfters ab.

Und ja, verdammt. Es hat recht. Soup füllt sich von selber. Posterous könnte ich von unterwegs jederzeit beschicken und auch einzelne Sätze schauen dort halbwegs was gleich.

Liebling, it was fun while it lasted. Ich glaube, wir müssen reden…

Zur Meerschweinchendebatte

Es scheint unmöglich, einen Blog über Blogs zu betreiben, ohne auf die aktuelle Debatte einzugehen. Gleichzeitig habe ich aber auch nicht das Gefühl, etwas beitragen zu können, was nicht an unzähligen anderen Orten (z.B. hier und hier) eh schon diskutiert wurde.

Ganz im Sinne Jeff Jarvis’ halte ich mich also an die Doktrin (s)eines neuen Medienmodells: „Do what you do best and link to the rest.“

What can I do best? In diesem Zusammenhang erst einmal selber lesen, aggregieren, mir eine Meinung bilden.

Link to the rest?
Aber gerne: http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1015

Blog Action Day 2009

Nachdem im vergangenen Jahr „Armut“ thematisiert wurde, hat sich der diesjährige Blog Action Day dem Thema Klimawandel / Klimaschutz verschrieben. Wer sich beteiligen will, ist herzlich eingeladen, das morgen (15. Oktober 2009) zu tun. Nähere Informtionen gibt es hier, das Video hab ich allerdings gleich gehijackt.

Comics gegen Rechts

In unserer Blogroll ist ein Link zu „Comics gegen Rechts“ und der eine oder die andere hat sich vielleicht gefragt, warum denn das?  Sieht ja auf den ersten Blick gar nicht aus wie ein Blog…

Da ich den Link vorgeschlagen habe, dachte ich, ich nehm auch gleich mal Stellung dazu.

Comics gegen Rechts ist eine Initiative österreichischer Comiczeichner, die vor ein paar Monaten als Reaktion auf das Strache’sche Erstwählercomic „Der blaue Planet“ entstanden ist. Genaueres kann man in einem damals erschienenen Standard-Artikel oder auch auf meinem Blog nachlesen.

Weil dort Beweggründe und Entstehungsgeschichte ohnedies beschrieben sind, hier nur noch nachgeliefert, was seither geschah:

Unter dem Kampfschrei „Reclaim Comics from HC Strache“ [tm Jana Herwig] haben sich inzwischen jede Menge Zeichner der österreichischen Comicszene versammelt – darunter manche, die quasi aus der selbstverordneten Pension zurückgekehrt und nach langer Absenz endlich wieder zum Zeichenstift gegriffen haben.

Derzeitiger Stand: ca. 160 Comicseiten online and counting; sowie 317 Fans auf der entsprechenden Facebook Seite.

Ich habe es hier in den Blogroll geschrieben, denn ja, es ist ein Blog. Ein Gemeinschaftsblog, wenn man so will. Es läuft auf WordPress, genauer gesagt auf Comicpress, einer WordPress-basierten Comicblog Software.

Denn das gibt es ja auch: Comicblogs. Jede Menge. Viele Gute. Sie haben die schöne alte Tradition des Daily (oder Weekly) Strip ins www übertragen.  Insofern fand ich es passend – und dann war’s halt, zugegeben, noch wegen dem Google-Elixier, weil natürlich jeder eingehende Link der Seite und ihren Betreibern hilft. Hoffe, mit diesem Blogpost noch ein weiteres Tröpfchen gespendet zu haben.

Sind Blogs „News“?

Gestern ist in der Lehrveranstaltung die Frage gefallen: „Wie würdet ihr eurer Großmutter erklären, dass bzw. warum ihr jetzt bloggt?“
„Blogs in Plain English“ ist – zumindest im Fall meiner Großmutter – nicht ganz die Antwort. Aber es geht schon in die richtige Richtung. Und – was soll’s – ich bin einfach ein großer Fan der Tutorials der CommonCraftShow. Deshalb darf dieser hier auch nicht fehlen:

Was mir besonders ins Auge / Ohr gesprungen ist:
(bei ca. 0:52) „Of course, we’re using the word news loosely – but really: Isn’t everything news to someone?“

Einmal abgesehen davon, dass Blogposts meines Erachtens keine „News“ sein müssen, sondern auch (Ah welche Freiheit!) einfach Selbstzweck sein dürfen, finde ich das eine interessante Fragestellung für unsere – hier einmal behauptete – kommunikationswissenschaftliche Perspektive.

Woran erkenne ich überhaupt, was „News“ sind und was nicht? Wonach also soll ich beurteilen, ob Blogs „News“ produzieren?

Für uns „Kowi-Frösche“ [© Don Alphonso] ist folgendes klar (und ich wiederhol es hier gern für alle, die das erste Semester schon erfolgreich verdrängt haben):

Jede Mitteilung hat einen Informationsgehalt (=Neuigkeitswert) und einen Bedeutungsgehalt (=“Sinn“). Ersterer ist variabel, zweiterer vielfach konstant.

Der Informationsgehalt ist natürlich eine rein subjektiv empfundene Angelegenheit, somit auch nicht messbar.  Letztlich sind all unsere – heute als selbstverständlich empfundenen – Bedeutungsinhalte ursprünglich als Informationen zu uns gekommen.

Wer zufällig noch die Burkartbibel bei der Hand hat, kann’s darin nachlesen (S.402):

„Eine „informative“ Mitteilung ist eine Mitteilung, die den jeweiligen Kenntnisstand, das subjektive Wissen des Empfängers erweitert, indem sie dessen Unkenntnis bzw. sein subjektives Nichtwissen verringert oder beseitigt.“

In seiner wunderbaren Klarheit würde ich das doch glatt als die Definition von „News“ (as we know it) heranziehen.

Verbreiten Blogs also News? Definitiv ja.

Denn neu ist für mich nicht nur die APA-Meldung, deren Druckerschwärze noch nicht getrocknet ist. Neu ist, wenn mir jemand, in dessen Kopf ich aufgrund mangelnder Knochentransparenz und geografischer Distanz nicht hineinschauen kann, seine Sicht der Dinge erklärt:

  • Ich weiß, was ein Hashtag ist (no news), aber neu ist, wenn Jana Herwig mir erklärt, wie sie ihn verwendet.
  • Ich war selber bei einer Diskussion über die Grünen Vorwahlen dabei (no news). Aber neu ist, wenn Helge Fahrnberger und Gerald Bäck mir sagen, wie es ihnen dabei ergangen ist. (Ok, blödes Beispiel. Das hätt ich mir eigentlich ausrechnen können. *g* Aber dann war ja doch der eine oder andere Gedanke für mich neu…)
  • Ich habe schon oft Häkelquadrate produziert (no news), aber Sabine macht einen Kinderrock daraus und das inspiriert mich
  • Mein Umfeld bekommt dzt. ständig Kürbis von mir serviert. Kürbis im Herbst? Zweifelsohne: No news. Aber musmus hat dann doch eine andere Idee dazu als ich.

Also sind Blogs „News“? Ja.

Sind sie es nur dann, wenn man – siehe CommonCraftShow – den Begriff „loosely“ verwendet? Think again… :)

Blogs sind…

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[AutorInnen: alle drei während der LV]